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Studium: Chemie-Ingenieurwesen - 4. Semester

Stundenplan im 4. Semester:

  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
8.00   8:00 - 9:00
Biologie
    8:00 - 9:00
Biologie
8.30 8:30 - 9:15
WTP - Übung
8:30 - 10:00
Wärmetransportphä;nomene
9.00

9:00 - 16:00
Physikalisch - Chemisches Praktikum

(nicht jede Woche)

oder

Praktikum
Organische Chemie II
(Biochemie)

(4 Wochen)

 

9:00 - 15:30
Physikalisch - Chemisches Praktikum

(nicht jede Woche)

9.30 9:30 - 11:00
Regelungstechnik
10.00 10:15 - 11:45
Fluidmechanik I
 
10.30
11.00  
11.30
12.00 12:00 - 13:00
KiA II - Übung
12:00 - 13:00
Biologie
12.30
13.00

13:15 - 17:00
Praktikum
Organische Chemie II
(Biochemie)

(4 Wochen)

13:20 - 14:05
Regelungstechnik - Übung
13:00 - 14:30
Konstruktion im Anlagenbau II
13.30
14.00
14.30  
15.00 15:15 - 16:00
Fluidmechanik I - Übung
15.30
16.00      
16.30
17.00

Fächer:

- Bio: Biologie für Chemiker, Physiker und Ingenieure (Bacher)
  Zeitaufwand: 3 SWS

- FMI: Fluidmechanik I (Schilling)
  Zeitaufwand: 2 SWS + 1 SWS Übung

- KiAII: Konstruktion im Anlagenbau II (Strohmeier)
  Zeitaufwand: 2 SWS + 1 SWS Übung

- PC: Physikalisch - Chemisches Praktikum
  Zeitaufwand: 4 SWS

- OC: Organische Chemie (Biochemie) Praktikum
  Zeitaufwand: 3 SWS

- Regelungstechnik (Sachs)
  Zeitaufwand: 2 SWS + 1 SWS Übung

- WTP: Wärmetransportphänomene (Polifke)
  Zeitaufwand: 2 SWS + 1 SWS Übung

Dies ergibt einen Zeitaufwand, falls man Überall hingeht, von 22 SWS.

Fluidmechanik 1

- Einführung in die Fluidmechanik
- Kennzahlen und Ähnlichkeitsgesetze
- Ruhende und gleichförmig bewegte Fluide (Statik, Kinematik)
- Massenerhaltungssatz, Impulssatz
- Bewegungsgleichungen der reibungslosen Strömung (Euler, Bernoulli)
- Bewegungsgleichungen der laminaren Strömung (Navier-Stokes)
- Elementare Strömungsvorgänge dichtebeständiger Fluide (Fadenströmung, Rohrhydraulik)
- Energieverluste in Rohrverbindungen und Rohrleitungselementen
- Anwendung zur Rohrhydraulik, laminare Scher-, Kanal- und Rohrströmung
- Grundlagen turbulenter Strömungen (Grenzschichten, Ablösung, Widerstand)

mehr hier: http://www.lhm.mw.tu-muenchen.de/mitarbeiter/skodar/public_html/lehre/fm1.html

Konstruktion im Anlagenbau 2

- Design von verfahrenstechnischen Maschinen für Anlagen
- Modellierung von Schraubenverbindungen
- Druckverlustberechnung, Rohrleitungen und Armaturen
- Pumpen und Verdichter
- Dichtungsarten
- Strömungsmechanik im Anlagenbau
- Ventile, Schieber, Sicherheitsventile
- Elemente zum Heizen, Kühlen, Verdampfen, Kondensieren
- Design von Wärmeaustauschern

Wärmetransportphänomene

Die Wärmelehre umfasst neben der Thermodynamik, die nur Systeme betrachtet, die von einem Zustand 1 in theoretisch unendlicher Zeit in einen Zustand 2 Übergehen, auch den zeitlichen Übergang von Zustand 1 nach 2. Dieser wurde in dieser Vorlesung besprochen. Es geht also bei den Wärmetransportphänomenen darum, wie die Wärme von 1 nach 2 kommt.

Drei Transportphänomene spielen dabei eine Rolle:
- die massengebungene Wärmeleitfähigkeit,
- die massenunabhängige Wärmestrahlung und
- die massengebundene und massentransportierende Konvektion

Ich finde das Fach sehr interessant, da es recht physikalisch ist und sehr weitreichend eingesetzt werden kann. Ob nun zur Berechnung einer Computerkühlung, zur Bestimmung der Strahlungsmenge, die ein Stern ausstrahlt oder zur optimalen Isolierung von Behältern mit flüssigen Wasserstoff für Hybridautos, Übertragung von Wärme findet Überall statt und ist daher für viele technische und naturwissenschaftliche Gebiete wichtig.

Die Vorlesung ist der erste Teil, der zweite folgt im fünften Semester und wird stärker bezug zur Thermodynamik nehmen. Außerdem wurden zwar die entsprechenden Diffenrentialgleichungen in dieser Vorlesung angesprochen und oft gelöst, sie zu lösen wird jedoch nicht in der Klausur verlangt werden, daher ist dieser erste Teil mehr eine Einführung in die Wärmetransportphänomene besonders um Verständnis für sie zu bekommen. Technisch kompliziertere Probleme, die auch die Lösung der DGLs erfordern, werden wohl erst im zweiten Teil vorkommen.

Für die Konvektion wird viel von der parallelen Vorlesung Fluidmechanik benötigt und ist von den drei Teilen wohl mit Abstand der Komplizierteste ("Thermo-Fluiddynamik"). In der Vorlesung wird vieles genau beschrieben, für die Klausur müssen wie gesagt keine Differentialgleichungen gelöst werden, daher ist auch dieser Teil nicht kritisch, aber sehr Interessant.

Die Vorlesung war genau wie die Übungen sehr gut. Auch das Skript und die Arbeitsunterlagen ist Überdurchschnittlich gut. Insgesamt, daher sehr zu empfehlen und für die Herleitung von bestimmen klassischen Gleichungen z.B. das "Stefan-Bolzmannsche Strahlungsgesetz" hilft ein Blick ins Physikbuch, da solche Herleitungen nur sehr kurz angesprochen werden, aber dennoch relativ wichtig sind.

Skripte und Übungen und weitere Infos hier:
http://www.thermo-a.mw.tum.de/tum-td/de/studium/lehre/waermetrans

Physikalisch - Chemisches Praktikum

Das gute alte PC-Praktikum, da muss wohl jeder, der etwas mehr mit Chemie zu tun hat, durch. Ich finde erst durch das Praktikum lernt man gewisse Dinge richtig, da man sich beim Protokolle schreiben mit einem einzigen Thema sehr stark beschäftigt. Der Ablauf des Praktikums war ok, die Betreuer waren sehr nett, vor jedem Versuch gab es ein kleines mdl. Antestat, nach 4 Versuchen ein Großes, das macht insgesamt 8 Kleine und 2 Große, die Großen gingen ü;ber die Themenbereiche der Thermodynamik und Kinetik. Zum Abschluss gab es dann noch eine Klausur :) Das klingt nach sehr viel, das war es auch! Entsprechend stressig war es daher teilweise und da PC nicht unser einzigstes Fach ist das wir haben, war ich durchaus froh, als es endlich zuende war.

Meine Protokolle habe ich alle hochgeladen und sind hier als PDF verfÜgbar: http://www.ogobin.org/bin/studium (es sind alle Dateien mit "pc" im prefix). Sie können auch alle in einem Paket im LaTeX Format hier runtergeladen werden.