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Studium: Chemie-Ingenieurwesen - 2. Semester

So im zweiten Semester wird es richtig zur Sache gehen: Eine Menge schwieriger und zeitaufwendiger Fächer und satte 12 Klausuren im ganzen Semester!

Falls ich es überstehe, berichte ich etwas mehr...

Stundenplan im 2. Semester:

  Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
8.00   08:15-09:00
OC I-Übung
08:15-09:00
Organische Chemie I
 
8.30 08:30-10:00
TM II
08:30-10:00
Höhere Mathematik II
08:30-10:00
TM II-Zentralübung
9.00 09:15-10:00
TM II
9.30 09:30-11:00
Werkstoffkunde
10.00 10:15-11:00
PC I-Übung
10:15-11:45
Organische Chemie I
10:15-11:00
PC I
10:15-11:45
HM II-Zentralübung
10.30
11.00 11:00-11:45
Analytische Chemie II
11:15-13:00
Konstruktive Geometrie
11:15-12:45
Höhere Mathematik II
11:15-12:00 Analytische Chemie II
11.30
12.00    
12.30
13.00 Alle 3 Wochen:
13:00-17:00

Machinenzeichen Praktikum

sonst:
TM II-Tutor-Übung

13:15-15:00
Physikalische Chemie I
(Thermodynamik)
  13:00-17:00
AC II-Praktikum

Quantitative Analyse
13:00-17:00
AC II-Praktikum

Quantitative Analyse
13.30 13:30-15:00
Mathe Tutorübung
14.00
14.30
15.00  
15.30
16.00
16.30
17.00

Fächer:

- HMII: Höhere Matematik II (Vachenauer)
  Zeitaufwand: 4 SWS + 2 SWS Zentralübung + 2 SWS Tutorübung

- TMII: Technische Mechanik II (Ulbrich)
  Zeitaufwand: 3 SWS + 2 SWS Zentralübung + 2 SWS Tutorübung

- PCI: Physikalische Chemie I (Chemische Thermodynamik) (Bondybey)
  Zeitaufwand: 3 SWS + 1 SWS Übung

- OCI: Organische Chemie I (Kessler)
  Zeitaufwand: 3 SWS + 1 SWS Übung

- ACII: Analytische Chemie II (Schuster)
  Zeitaufwand: 2 SWS

- AC: Qualitatives Praktikum oder Seminare zum Praktikum
  Zeitaufwand: 2x 13:00 bis 17:00

- WK: Werkstoffkunde (Werner)
  Zeitaufwand: 2 SWS

- MZ: Machinenzeichnen (Konstruktive Geometrie) (Günthner)
  Zeitaufwand: 1 SWS + 1 SWS Übung

- MZ: Praktikum (CAD und Technisches Zeichnen) (Günthner)
  Zeitaufwand: 2 SWS

Dies ergibt einen Zeitaufwand, falls man überall hingeht, von:
31 SWS + 8h pro Woche Praktikum, umgerechnet also fast 42 SWS.

Höhere Mathematik 2

Wie im ersten Semester wurde diese Vorlesung von Dr. Peter Vachenauer gehalten und war eine der besten Vorlesungen dieses Semesters, wo es sich lohnte auch mal hinzugehen.

Die Lehrinhalte knüpften direkt an die des vorherigen Semesters an und waren folgende:

- Integration, u.a.:
  - Laplace-Transformation
    - Anwendungen der Integration
    - Einfache Differentialgleichungen
    - Ebene Kurven
    - Rotationskörpern
- Reihen, u.a.:
  - Zahlenreihen
  - Potenzreihen
- Funktionen von mehreren reellen Variablen - Differentiation, u.a.:
  - Kurven im Raum
  - Totales Differential
  - Vektorwertige Funktionen
- Numerik zu den obigen Inhalten

Im Gegensatz zum ersten Semester, wo wir eine grausame Turorübung hatten, durften wir diesmal in den Genuss von durchaus sehr guten Übungen kommen, die es um vieles einfacher machten den Stoff gleich zu verstehen.

Insgesamt daher eine überrachend gute Vorlesung!

Technische Mechanik 2

Viel verändert hat sich gegenüber dem ersten Semester in dieser Vorlesung nicht, abgesehen vielleicht von den Inhalten :) - diesmal ging es nicht mehr um die Statik sondern um die Elastostatik, also um Biegung, Torsion, Knickung usw... genauso langweilig wie im ersten Semester bin ich eigentlich nie in die Vorlesung gegangen, dafür allerdings (un)regelmäßig in die Tutorübungen.

Wir Chemieingenieure hatten diesmal sogar eine eigene Übung, die allerdings immer nur von 2-3 Leuten besucht wurde; man hatte daher immer netten Einzel- unterricht, der stark an die Schule erinnerte :) dafür hat man das was man dort gerechnet hat dann auch verstanden und musst sich das nicht auch noch zu Hause anschauen.

Physikalische Chemie 1 - Chemische Thermodynamik

Juhu, endlich mal ein neues Fach, das richtig interressant war, auch wenn die Vorlesung beim Bondybey *etwas* gewöhnungsbedürftig ist, da Bondybey relativ schnell, relativ viele totale Differentiale vom Overhead-Projektor mit einen teils französischen, teils englischen Akzent abliest und dabei wild mit dem Laserpointer rumfuchtelt :)

Naja abgesehen davon war die Vorlesung, vorausgesetzt man hatte sich gut vorbereitet und hörte auch gut zu, eigentlich recht gut. Aber wie es im laufe des Semesters so ist, ist man leider nicht immer gut vorbereitet und hat auch nicht immer Lust jede Herleitung gleich im Kopf zu analysieren und zu verstehen, daher bin ich gegen Mitte des Semesters nicht mehr in diese Vorlesung gegangen.

Um die Klausur zu schreiben war es eh wichtiger die Übungen rechnen zu können als ein gutes Verständnis über die chemische Thermodynamik zu haben. Die Lehrinhalte entsprechen in etwa diesen hier (abgesehen von der Kinetik): http://www.tu-bs.de/institute/pci/aggericke/PC1/

Organische Chemie 1

Oh Gott, gleich zwei Klausuren wollten die OC-Leute von uns haben, die nichts aber auch gar nichts zählen, da wir über OC in der DVPII geprüft werden. Die Vorlesung war miserabel. Inhalt der Vorlesung war die Strucktur und Strucktur- aufklärung (Spektroskopie) von organischen Verbindungen jedoch ohne die Reaktions- mechanismen. Die bekommt man in der OC II-Vorlesung, die wir allerdings nicht offiziell haben, aber eigentlich trotzdem können müssen, da wir z.B. im 3. Semester im OC-Praktikum ein paar Verbindungen synthetisieren sollen.

Nun gut, Problem dieser Vorlesung war einfach, dass Prof. Kessler recht langweilig und meiner Meinung nach in einer recht sinnlosen Reihenfolge die verschiedenen Stoffklassen aufgezählt hat. Etwas was in jedem Buch genau so nachzulesen ist. Die NMR-Spektroskopie war dagegen sehr interessant, nur habe ich sie nicht in der Vorlesung verstanden, sondern erst nach dem durchlesen im Vollhardt. Zur Vorlesung bin ich daher nur in den ersten paar Wochen ungerelmäßig gegangen.

Analytische Chemie 2

Moderne Geräte und Verfahren und die Philosophie der Analytik, mehr kann ich zu der Vorlesung nicht sagen, da ich so gut wie nie da war :)

Qualitatives Praktikum

Werkstoffkunde

Machinenzeichnen und CAD