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Touren

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1996

Neouvielle - (3Tage)

[ Wegbeschreibung ]
[ ewt. Bilder ]
[ Bildbeschreibung ]
1. Tag: Ankunft am 1. Lager
Anreise Mittags am Lac d'Orédon. Von dort aus mit vollem Gepäck zum Lac d'Aubert. Ankunft am Lac d'Aubert nach etwa 3 Stunden.
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Sicht vom Ref. d'Orédon auf den "Grand Pic" (2993m).

Hoehe: 1852m

Am fuße des Néouvielle zwischen dem Lac d'Aubert und dem Lac d'Aumar haben wir unser 1. Lager aufgeschlagen.

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Der "Néouvielle" (3091m), Blick vom Lac d'Aubert.

Hoehe: 2200m

2. Tag: Besteigung
und Ankunft am 2. Lager

Um 3:00 mussten wir Austehen um um 4:00 Aufzubrechen.

Zuerst mussten wir im dunkeln den See umgehen um dann sofort auf steiniges Gelände zu treffen. Nach einiger Zeit trafen wir dann auf die Gletscher.

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Uhrzeit: etwa 6:00
Hoehe: 2400m

Blick auf unser 1. Lager

Da wir schon frueh aufgebrochen waren, war das Gletschereis noch recht hart und somit recht sicher.

Trotzdem kamen wir nur langsam voran, so dass wir erst um 10:00 den Gipfelsturm beginnen konnten.

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Blick auf die Gletscher.

Hoehe: 2900m, kurz unter dem Gipfel

Nach etwa 6h, um 11:00 sind wir am Gipfel angekommen. Wunderbare Sicht.

Der Abstieg verlief über die selbe Route ohne Probleme, ging nur etwas schneller (3h) und was deutlich witziger, besonders im Eis, wo wir quasi den gesamten Gletscher runter rutschten.

Aber leider was das nicht alles für heute...

1. Bild:
Sicht nach Sud-Westen auf den Vignemale (glaub ich).

2. Bild:
Blick nach unten auf den "Lac de Cap de Long" (2100m).

Hoehe: 3091m


Um 14:00 waren wir dann wieder zurück am Lager, das wir allerdings sofort abbauten um ums auf die suche nach unserem 2. Lagerplatz zu machen.

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Etwa um 13:00, Hoehe: 2300m.

Blick auf den Lac d'Aubert.
Von der Schlucht rechts waren wir am Vortag bekommen ("Les Laquettes").

Daher sind wir um 16:00 aufgebrochen um uns durch die Wälder zum "Lac de l'Oule" durchzukämpfen.
Dort haben wir dann in 1900m Hoehe unser 2. Lager aufgeschlagen.

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Strecke: Lac d'Aumar - Lac de l'Oule: 4 km.

Hoehe: Lac de l'Oule: 1820m

3. Tag: Abreise

Mittags sind wir dann vom 2. Lager zurueck nach Aulon gewandert:

Dies gibt wohl eine anschauliche Beschreibung wie es gewesen sein muss, man bedenke wir waren voll bepackt (mit Zelt usw.).

- Lac de l'Oule (1900m)
- Col de Bastan (2481m)
- Lac de Portaras (2187m)
- Auloweilh (1853m)
- Grange de Lurgues (1454m)
- Aulon (1234m)

Das ergab eine Strecke von etwa 8-10 km. Das war vielleicht eine mörderiche Abreise!

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Sicht auf den Néouvielle vom Col de Bastan.

 


1997

Caouarere (2901m) + Batoua (3039m) - (3Tage)

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1. Tag: Ankunft am Basislager
Netter Spaziergang vom Parkplatz (1381m) zum "Hospice de Rioumajou" (1560m).
Die Landschaft dort im Rioumajou ist toll, Wald und schöne Flächen zum Zelten. Im Hospice kann man auch etwas essen oder trinken...

Es gibt dort übrigens, etwas versteckt, ein Wasserloch mit Wasserfall, der vom Bach gespeist wird. Das Wasser ist von der Sonne aufgewärmt und daher angenehm warm, gut um mal zu baden!
Falls ich dieses Jahr noch mal dort hingehe stelle ich genaue GPS-Koordinaten hier hin, damit man nicht so lange suchen muss :-)
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2. Tag: Besteigung
Da wir auf keine Gletscher oder ähnliches treffen werden, mussten wir nicht ganz so früh aufstehen.
Etwa um 6:00 sind wir dann aufgestanden um zu frühstücken.
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In den ersten 500 Hoehenmeter ist man im Wald, danach trifft man nur noch auf Geröll.

Das Anstrengende an diesem Aufstieg, waren einerseits die 1500m Höhenmeter, andererseits dass es ab 2000m kein Wasser mehr für die letzten 1100m gab und kalt war es auch nicht gerade (~30°C).
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Mittags sind wir dann oben auf den Caouarere angekommen.
Das Wetter und die Sicht waren erstaunlich gut, nur einwenig zu heiss.

Das war mein zweites mal, dass ich diesen Berg bestiegen hab, aber diesmal ging es weiter zum hoeheren Batua.

Blick vom Batoa runter auf den Caouarere.

Hoehe: 3039m

Das schoenste Stück waren wie immer die letzten Meter zum Gipfel. Windig und rechts und links ein Abgrund von 1000m, aber dennoch nichts wirklich Gefährliches.
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1. Bild:

Der Batoa (3039m)

Blick vom Caouarere rauf auf den Batoa.

 

2. Bild:

Blick vom Gipfel nach Sud-Osten auf "Les Poset (3375m)" den wir leider 1996 nicht besteigen konnten.

Runter ging es richtig schnell: In 2 Stunden waren wir wieder unter (6 Stunden haben wir raufgebraucht).

Wir haben allerdings auch einen anderen Weg genommen: Wir sind einfach eine steile Wand runter quer durchs Geroell runtergelaufen. Hat jedenfalls richtig Spass gemacht, im Gegensatz zum Aufstieg der recht schleppend war.


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3. Tag: Abreise


Pic des 3 Conseillers - (3Tage)

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1. Tag: Ankunft am Basislager
Mittags sind wir von etwa 1900m. losgewandert. Anfangs waren die Wege noch hauptsaechlich mit Gras bedeckt, dies aenderte sich jedoch schnell...
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Blick nach hinten (entgegengesetzte Wanderrichtung).
Hoehe ca. 2100m.

Nach etwa 3 Stunden sind wir am Lagerplatz angekommen, direkt neben dem "Lac de Mounicot".

Die Landschaft war sehr steinern, daher war es nicht gerade einfach eine passende Stelle fuer unsere Zelte zu finden.

1.& 2. Bild:
"Lac de Mounicot", Hoehe: 2265m
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Das Bild gibt einen guten Vorgeschmack auf den Weg den wir am nächten Tag beschritten. Im Vordergrund sieht man den "Lac de Mounicot", im Hintergrund die ersten Gletscher des "Massiv du Néouvielle".

Der Pickel ganz vorne ist übrigens meiner und das Zelt das etwas weiter hinten steht auch.

2. Tag: Besteigung
Morgens sind wir dann um etwa 5:00 aufgestanden, um um 6:00 aufzubrechen.
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Der Aufstieg verlief ohne weitere Probleme, nur das Wetter wurde immer schlechter. Fast die ganze Zeit waren wir in den Wolken, wir hofften natürlich am Gipfel über den Wolken zu sein...
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Nachdem wir ein paar kleinere Gletscher überquerten, kamen wir um etwa 11h an der Breche de Neouvielle (2976m) an.

Die letzen Meter zum Gipfel waeren im Prinzip extrem beeindruckend gewesen, nur da wir komplett in den Wolken waren war die Sicht leider so gut wie Null, schade.

1. Bild:
Bild nach hinten auf den "Glacier de Maniportet".

2. Bild:
Der Gipfel! Hoehe: 3039m; Sichtweite: 10m

Beim Abstieg fing es dann auch noch an zu Regnen! Daher schnell runter und ab in die Zelte.
Etwa 3 Stunden brauchten wir für den Abstieg.
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3. Tag: Abreise



1998:

Vigenemale - (3 Tage)

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1. Tag: Ankunft am Basislager
2. Tag: Besteigung

Aufstehen & Fruehstueck um 3:00.
Aufbruch vom Lager aus um 4:00.

 

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Zeltlager in 1800m Hoehe am "Lac d'Ossoue".

 

Hier duerften wir um etwa 6:30 angekommen sein, (700m Hoehenunterschied vom Lager).

Die Uhrzeit war sehr guenstig, da das Gletschereis noch hart war, jedoch nicht so hart als dass wir Steigeisen benoetigt haetten.

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Am Fuss des Gletschers, Hoehe: 2500m

(Blick nach vorne)

Auf dem Gletscher ging es wie gewohnt nur sehr sehr langsam vorwaerts, daher haben wir den Gletscher in etwa 5h gemeistert.

Um 11h war es endlich soweit: Wir waren endlich an der interessantesten Passage angekommen: die letzten Meter zum Gipfel.

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Auf dem Gletscher "Glacier du Montferrat", Hoehe ca. 3000m

(Blick nach hinten)

Die letzten 100 Hoehenmeter:

Wie gehabt ist der Gipfelsturm immer an besten. Viel Geroell und viel Staub, sehr steil. Ich war zwar mit einen Vollidioten am Seil aber dafuer hab ich den auch gut hochgejagt, beim Abstieg hab ich mir dann einen anderen Partner gesucht der es etwas besser konnte...

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Hoehe: 3000m

Nach 8 Stunden haben wir es geschafft: Wir waren oben, die Sicht war eher schlecht aber was soll's. Ein cooler Gipfel jedenfalls der sich wirklich lohnt: Schoener Aufstieg mit viel Abwechslung: Grass - Geroell - Gletscher - Geroell.

Und jetzt das Beste: der Abstieg

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Sicht vom Gipfel aus, 3298m

Der See im Tal ist uebrigens der an dem wir unser Lager hatten in 1800m Hoehe.

In 2-3 Stunden nahmen wir den gleichen Weg zurueck. Auf dem Gletscher konnten wir Ski fahren (na ja so was in der Art jedenfalls) und sind um etwa 14:00 Uhr am Basislager angekommen. Einige trudelten dann noch bis 16:00 ein...
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...zurueck auf 1800m
3. Tag: Abreise


Mt Perdu [Petit Astazou] - (5Tage)

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1. Tag: Gavarie => 1 Lager

Mittags Ankunft in Garvarnie (1400m), von dort aus sind wir auf 1800m gestiegen um dort unser 1 Lager aufzustellen.

 

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Sicht von 1700m Höhe in richtung des schönen "Cirque de Gavarnie".

 

2. Tag: Pause
3. Tag: 1 Lager => Lac Glacé

Der dritte Tag war mitunter der Anstrengendste:
wir mussten zuerst von 1800m auf 2360m (Hourquette d'Alans), dies natuerlich mit vollem Gepaeck.

Von dort aus wieder runter auf 2150m um dann wieder rauf auf 2700m zu steigen (Breche de Tuquerouye)


Dort konnten wir endlich unseren Standort fuer das 2. Lager sehen, im Eis und dicht am Lac Glacé.

 

 

 

 

 

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1. Bild:
Sicht von der Breche de Tuquerouye, Höhe: 2668m runter auf den Lac Glacé, Höhe 2592m

2. Bild:
Wie Nr. 1, im Hintergrund sieht man schon die Ansätze des Mt Perdu mit grossen Gletschern.

3. Bild:
Unser Standort für unser 2 Lager.

 

 

 

 

 

 

4. Tag: Besteigung
Die ganze Nacht hatte es geregnet, morgens um 3:00 als wir aufstehen mussten um den Mt Perdu zu machen, haben wir uns (faelschlicherweise) dafuer entschieden einen anderen Berg, den "Petit Astazou", anstelle des Mt Perdu zu machen. Grund war die Gefahr, dass sich zu viel Eis auf dem Geltscher gebildet hatte, so dass ein Aufstieg zu gefaehrlich werden wuerde.
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So sind wir erst um 7:00 aufgestanden, mittlerweile hatte es aufgehoert zu regnen und das Wetter war sogar schoen, nur jetzt war es zu spaet um den Mt Perdu zu besteigen *Pech*.

Um 8:00 sind wir dann aufgebrochen. Ein sehr einfacher Aufstieg, was zu erwarten war.

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Etwa 8:00, Hoehe ca. 2600m.

Sicht auf den Mt Perdu den wir eigentlich besteigen wollten.

Man beachte das schoene Wetter!

Die letzten Meter waren dafuer umso beeindruckender, da rechts und links von einem ein Abgrund von etwa 1000m war.

Auch die Sicht am Gipfel war ordentlich, man hatte einen schoenen Blick auf den "Cirque de Gavarnie" der sich etwa auf gleicher Hoehe befand.

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Blick auf den "Cirque de Gavarnie" vom Gipfel des "Petit Astazou" aus, Hoehe: 3012m.
Der Gipfel
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Blick in die entgegengesetzte Richtung. Unten im Tal etwa 1000m abwaerts hatten wir unser 1. Lager aufgebaut.
5. Tag: Abreise
Zurueck nahmen wir einen Weg der uns vom 2. Lager nach Spanien fuehrte auf etwa 1400m wo wir mit dem Bus weiterfuhren.
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