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Touren

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2001 (Ende Juni bis Anfang Juli)

Bilder sind noch nicht eingescannt. Folgen in ein paar Wochen.

1. Tag:

Um 8:00 morgens bin ich mit der Bahn in Lourdes angekommen. Dort habe ich mir ersteinmal einen Campingplatzt gesucht um hier in Lourde eine Nacht zu bleiben um letzte Besorgungen zu tätigen.

2. Tag:

Von Lourdes aus bin ich dann mit dem SNCF-Bus nach Luz-St-Sauveur gefahren. Der SNCF-Bus fährt leider nicht bis nach Gavarnie daher hätte ich 16km bis nach Gavarnie wandern müssen, glücklicherweise hat mich jemand nach Gavarnie gefahren, so dass ich sofort mit meiner Tour beginnen konnte.

Mittags bin ich in Gavarnie (1350m) angekommen, wo es sofort weiter ging einen geeigneten Zeltplatz zu finden. Um mich an den Taillon anzunähern bin ich bis zum Plateau de Beleveu (1730m) gewandert.
Leider war es nicht einfach eine Wasserstelle zu finden und außerdem war der Zeltplatz etwas schief. All das wäre an sich kein Problem gewesen nur ich hatte nicht beachtet, dass auf den Plateau zwei Kuhherden und ein paar Pferde grasten die ich ständig verjagen musste.

Am Abend hab ich mir noch eine kleine Besteigung gegönnt, als ich zurückkam war eine Kuhherde wieder direkt neben meinen Zelt *bbrrr* zum Glück zogen die sich dann aber zurück und ich hatte meine ruhe bis zu morgen...

3. Tag:

Eigentlich wollte ich den Taillon heute besteigen, nur nachdem eine Kuh früh morgens anfing mein Zelt anzuknabbern und mich dabei zum Glück weckte, fand ich diesen Zeltplatz doch nicht allzu geeignet um 5 Stunden mein Zelt allein zu lassen, daher änderte ich mein Plan und ging erst mal wieder runter nach Gavarnie, wo ich mein Zelt auf einem Campingplatz aufbaute.

4. Tag:

Ich bin schon um 7:30 aufgestanden um möglichst im Schatten wandern zu können. Um 8:45 zog ich dann nach Westen in Richtung des Refuge des Espuguettes, jedoch bin ich kurz vor dem Nationalpark in den Wald Bois de Paille gegangen um mir einen guten Lagerplatz zu suchen.
Ich habe dann genau den selben Lagerplatz gefunden wo ich auch schon vor 3 Jahren war (1700m).

Endlich konnte ich Feuer machen, das einzig nervige waren die Armeisen, aber es gibt schlimmeres.

5. Tag:

Um 6:30 bin ich aufgestanden um den Piméné (2801m) zu besteigen. Um 10:00 war ich schon oben, eine tolle Aussicht. Um 12h war ich wieder zurück am Lager, mit starken Kopfschmerzen, daher hab ich mich erstmal hingelegt.
Um 18:00 waren sie endlich weg. Ich bin dann früh schlafen gegangen, um morgen den Taillon zu besteigen.

6. Tag:

Besteigung des Taillons: Da ich allerdings auf der anderen Seite war musste ich von 1700m runter auf 1400m und dann wieder rauf auf 2801 (die Breche de Roland) um dann den Gipfel (3144m) zu erreichen. Die Breche und der Gipfel waren wie erwartet stark verschneit.
Mittags war ich oben. Eine wunderbare Sicht auf den Vignemale, leider konnte ich eine Bilder machen, da ich morgens meine Kamera vergessen hatte.

7. Tag:

Mein rechter Fuß fängt an zu schmerzen, und langsam merke ich wie ich anfange keine Lust mehr zu haben. Außerdem geht mir mein Proviant aus, gerade noch für 1-2 Tage hab ich noch im Gepäck.
Daher hab ich mich entschieden langsam zurück nach Lourdes zu finden und nicht wie geplant in den Zirque de Troumouse zu wandern.

So bin ich über die Hourquette d'Alans runter zum Lac des Gloriettes und habe dort mein Lager aufgeschlagen.

8. Tag:

Anstatt jetzt rauf in den Zirque de Troumouse zu wandern bin ich runter nach Gèdre und von dort aus nach Luz-St-Sauveur. Dort habe ich eine Nacht auf dem Campingplatz verbracht um am nächsten Tag nach Lourdes mit dem Bus zu fahren.

9. Tag:

Zurück in Lourdes habe ich im altbekannten Campingplatz mein Zelt aufgeschlagen. Da ich etwas früher als geplant wieder in Lourdes war musste ich meine Bahnverbindung ändern und hatte noch genug Zeit ein wenig durch Lourdes zu pilgern.

10. Tag:

Abfahrt nach Nantes.

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